Nachbericht zur Mitgliederversammlung 2017 der Nachbarschaftshilfe Garching e.V.


Pressemitteilung vom 23.05.2017


Am Mittwoch, den 17. Mai 2017 fand im „Königsgarten“ die ordentliche satzungsgemäße Mitgliederversammlung der Nachbarschaftshilfe Garching e.V. statt. Von den 747 Mitgliedern des Vereins waren zu Beginn der Veranstaltung 45 Mitglieder vor Ort. Präsentiert wurden neben den Fakten zur wirtschaftlichen Lage vor allem auch diverse Neuerungen, Projekte und Besonderheiten. Naturgemäß war die Neuwahl des Vereinsvorstandes für die Mitglieder von besonderem Interesse.


Geschäftsführung und aktuelle Vorstandschaft; gewählt in der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2017 (v.l.n.r.): Maria Esterlechner (Geschäftsführerin), Martina Hanuschik (Beisitzerin), Gabriele Chmel (Kassiererin), Birgit Ihle (Beisitzerin), Susanne Henning (Beisitzerin), Angelika Faschinger (1. Vorsitzende), Brigitte Bauer (2. Vorsitzende)

Schon ab 17.30 Uhr hatte die Nachbarschaftshilfe zu einem offenen Austausch in ungezwungener Atmosphäre geladen. Im Anschluss folgten die Mitglieder dem gewohnt sympathischen, wortgewandten und gut strukturierten Vortrag von Frau Faschinger (1. Vorsitz) und Frau Esterlechner (Geschäftsführung) mit großem Interesse. In der Präsentation selbst lag der Fokus heuer auf den „Highlights“, es wurde viel mit Bildern gearbeitet. Selbstverständlich stand der detaillierte Rechenschaftsbericht in schriftlicher Form zur Verfügung. Der aufgelockerte Rahmen kam bei den Anwesenden sehr gut an.

Geschäftsführerin Maria Esterlechner ging zunächst auf das Jubiläum der Aktivierungsgruppe für Menschen mit Demenz ein. Sie lobte vor allem die liebevolle Betreuung der Erkrankten durch das erfahrene und gut ausgebildete Team. Auch eine Herzensangelegenheit: das Offene Café für Garchinger Senioren. Seit Juli 2016 bereichert das neue Projekt der Nachbarschaftshilfe das soziale Angebot in Garching und läuft nach wie vor mit sehr großem Erfolg. Möglich wurde die Umsetzung durch die Unterstützung der Stadt Garching, eine Anschubfinanzierung durch den Rotary Club Garching-Ismaning, großzügige Privatspenden und – nicht zu vergessen – den unermüdlichen Einsatz der Helfer im Service und beim Backen. Frau Esterlechner sprach ihnen allen großen Dank aus.

Zu den neuen Angeboten der Nachbarschaftshilfe zählte die Geschäftsführerin auch die „Wiederaufnahme“ der Säuglingsgruppe. Im Oktober startete Kinderkrankenschwester Martina Hanuschik mit nur einer Gruppe – inzwischen sind es zwei Gruppen mit jeweils 10 angemeldeten Eltern und deren Säuglingen. Tendenz steigend. Zur Integration leistet die Gruppe ebenfalls einen wertvollen Beitrag: so nehmen auch immer wieder Eltern aus den Flüchtlingsunterkünften an den Treffen teil, betonte Frau Esterlechner.

Weitere Besonderheiten betrafen die Ambulante Pflege und den Bereich Familien- und Seniorenhilfe, wo durch die Umsetzung der Pflegereform in 2017 umfangreiche Anpassungen nötig geworden sind. Im Betreuten Wohnen „Königsgarten“ fällt außerdem der Zuschuss der Firma „ERL Wohnungsbau“ weg, was die kostendeckende Betreibung des Königsgartens massiv erschwert. Frau Esterlechner machte deutlich, dass verschiedene Lösungsansätze für dieses Problem bestehen und der Verein alle Möglichkeiten durchdenken wird.

Im Rahmen einer umfassenden Elternbefragung bei den Mittagsbetreuungseinrichtungen kam der Bedarf nach einer Ferienbetreuung deutlich zu Tage. Nach einem erfolgreichen Testlauf in der letzten Sommerferienwoche 2016 werden die Einrichtungen ein solches Angebot in Zukunft etablieren.

Noch eine Neuerung war Frau Esterlechner wichtig: im Garchinger Römerhof (Möbellager und Schatzkammer der Nachbarschaftshilfe) fand im vergangenen Jahr ein Ressortleiterwechsel statt. Gabi Protz hat ihren Posten an Ulrike Weller abgegeben. Änderungen ergaben sich außerdem durch die fällig gewordene Umsatzsteuerpflicht. Die Second-Hand-Einrichtung wird seit letztem Jahr als steuerermäßigter Zweckbetrieb eingeordnet.

Das Aufzeigen der unterschiedlichen Anstellungsverhältnisse innerhalb des Vereins war auch ein interessanter Punkt: insgesamt zählt die Nachbarschaftshilfe Garching 76 Mitarbeiter, 83 Helfer mit Entschädigungen sowie 12 Helfer ohne Entschädigung. Summa summarum haben sie 2016 alle zusammen fast 52.000 Stunden Arbeit geleistet. Darunter knapp 4.000 ehrenamtlich erbrachte Stunden von Helfern, Mitarbeitern, GF und Vorstand. Eine beachtliche Zahl, wie die Geschäftsführerin bemerkte.

Anschließend widmete sich die Vorstandsvorsitzende den Vereinsthemen. Frau Faschinger gab als erstes einen Rückblick auf das 10-Jährige Jubiläum des Garchinger Hospizkreises der Nachbarschaftshilfe. Sie drückte dabei vor allem ihre Wertschätzung für diese sensible Tätigkeit aus und machte verstärkt auf den Bedarf von weiteren Hospizhelfern aufmerksam. Dazu nannte sie auch die anstehenden Aus- und Fortbildungsangebote für die lokale Hospizarbeit (Details hierzu finden sich unter http://nbh-garching.de/soziale-dienste/hospizkreis.html). Dann übergab Frau Faschinger an Martina Hanuschik, Vorstandsmitglied und Organisatorin des Flüchtlingshilfeprojektes „Lesbos“. Durch eindrucksvolle Bilder, Erfahrungsberichte und nach wie vor erschütternde Fakten sorgte dieser Tagesordnungspunkt für erkennbare Betroffenheit unter den Gästen. Das Hilfsprojekt läuft weiter, denn der Bedarf ist nach wie vor da. Und mit den großzügigen Spendengeldern kann Frau Hanuschik auch in naher Zukunft wieder aktiv werden.

Zur weiteren Vorstandsthemen ergriff dann wieder Frau Faschinger das Wort. Es folgte ein kurzer Abriss zur Klausurtagung im November 2016 mit dem Schwerpunktthema „Öffentlichkeitsarbeit“ und eine Erläuterung aller relevanten Netzwerke, in denen sich der Verein einbringt: die ARGE (Arbeitsgemeinschaft der Nachbarschaftshilfen), der „Runde Tisch Behinderung, Gesundheit und Senioren“, der „Runde Tisch Kinder, Jugend und Familie“, diverse Sitzungen des LRA  und das Kulturforum der Stadt Garching.

Auf die Berichte der Kassiererin und der Kassenprüfer folgte die Entlastung des Vorstandes und der Wirtschaftsplan 2017. Dann stand die Vorstandswahl an. Aus dem bisherigen Vorstand verabschiedet wurden Dagmara Sweda und Kornelia Schiemainski. Frau Faschinger sprach den beiden großen Dank für ihr Engagement sowie für die gute Zusammenarbeit aus und überreichte ihnen jeweils ein kleines Geschenk. Dann bekamen alle Kandidatinnen kurz Gelegenheit, sich vorzustellen. Neu dabei: Birgit Ihle und Susanne Henning. Die beiden Mütter haben bisher von den Angeboten der Nachbarschaftshilfe profitiert und möchten nun die Chance ergreifen, dem Verein etwas zurück zu geben. Alle aufgestellten Damen wurden einstimmig in die für sie vorgesehenen Ämter gewählt: Angelika Faschinger und Brigitte Bauer als 1. und 2. Vorsitzende, Gabriele Chmel als Kassiererin sowie Martina Hanuschik, Birgit Ihle und Susanne Henning als Beisitzerinnen.

Zuletzt fanden im Rahmen der Versammlung noch zwei Ehrungen statt: Frau Gless für 35 Jahre und Frau Ringler für 45 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Beide Damen waren auch lange Zeit Mitglieder im Vorstand und sind der Nachbarschaftshilfe bis heute eng verbunden.

Wir danken allen Anwesenden für das rege Interesse. Unter www.nbh-garching.de stehen ausführlichere Informationen über den Verein zur Verfügung.

 

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