Ausgezeichnetes Engagement: Martina Hanuschik kämpft weiter für Flüchtlinge auf Lesbos


Pressemitteilung vom 26.10.2016


Martina Hanuschik ist eine Frau der Tat.  Nun wurde das Vorstandsmitglied der Nachbarschaftshilfe Garching e.V. vom Landkreis München für ihr herausragendes soziales Engagement honoriert – allem voran für die Initiierung und Leitung des „Flüchtlingshilfeprojekt Lesbos“. Der Impuls dazu kam aus den Reihen der Nachbarschaftshilfe: NBH Vorstandsvorsitzende Angelika Faschinger hatte ihre Kollegin für die Auszeichnung vorgeschlagen. Der Verein ist stolz und freut sich mit der Geehrten.

Martina Hanuschik bei der Urkundenverleihung, umrahmt von Garchings 1. Bürgermeister Dietmar Gruchmann (l.) und Landrat Christoph Göbel.

Nicht nur durch ihren Einsatz im Vorstand hat sich Frau Hanuschik einen Namen gemacht. Bereits seit vielen Jahren unterstützt die ausgebildete Krankenschwester Garchinger Familien: als kompetente Leiterin der NBH Säuglingsgruppe und auch als aktives Mitglied im hiesigen Helferkreis. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Babypflege und -ernährung. Mit viel Verständnis, Geduld und dem nötigen Pragmatismus leistet die zweifache Mutter ganz konkret Hilfe. Vor Ort und auch über die Grenzen Garchings hinaus. Denn bei all der Freude über die Ehrung treibt ein Thema Frau Hanuschik nach wie vor um: ihr „Flüchtlingshilfeprojekt Lesbos“, das sie mit Unterstützung der Nachbarschaftshilfe im Sommer 2015 ins Leben gerufen hat.

Auf der griechischen Insel ist es ruhig geworden. Zumindest hören und lesen wir wenig über die aktuelle Lage. Doch leider trügt der Schein. Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge ist zwar deutlich zurückgegangen im Vergleich zum Vorjahr, aber der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Es kommen derzeit im Schnitt 1-2 Boote täglich an der Nordküste an, das sind etwa 50-100 Menschen. Die beiden Lager sind überfüllt, die Kapazitäten deutlich überschritten. Viele Asylsuchende harren dort schon seit Ende März aus, seit dem Türkei-EU-Abkommen. Nur sehr wenige sind bisher auf andere Länder verteilt oder in die Türkei zurückgeführt worden. Die Asylverfahren dauern lange; so lange, dass die Menschen mittlerweile resignieren, so berichten es die Ärzte, die die Menschen medizinisch betreuen.

Martina Hanuschik hat auch in diesem Jahr den Urlaub mit ihrer Familie auf der Insel Lesbos verbracht und konnte sich persönlich ein Bild von der Situation machen. In Gesprächen mit den Partnern vor Ort wurde schnell deutlich, dass dringend weitere Unterstützung benötigt wird. Befürchtet wird außerdem ein rasantes Ansteigen der Flüchtlingszahlen, falls das EU-Abkommen mit der Türkei scheitern sollte.

Den behandelnden Ärzten fehlt es an lebensnotwendigen Medikamenten wie z.B. Insulin. Die Nachbarschaftshilfe Garching hat hier als Sofortmaßnahme 1000€ gespendet. Das reicht für etwa zwei Wochen. Außerdem werden Herrenkleidung, Herrenschuhe (Gr. 40-44), Kinderkleidung (vor allem für Kleinkinder bis etwa 2 Jahre), Jacken, Regenkleidung, Jogginghosen in allen Größen, Flipflops, Crocs, Babyflaschen, Babylöffel, Windeln, Hygieneartikel, Schlafsäcke, Decken, Zelte benötigt. Für den Einkauf von Hilfsgütern und für die Finanzierung des Transportes ist Frau Hanuschik zudem dringend auf Geldspenden angewiesen.

Wer helfen möchte, kann bei der Nachbarschaftshilfe Garching e.V. unter dem Stichwort „Flüchtlingshilfeprojekt Lesbos“ einen Beitrag leisten. Jede Spende hilft.

Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
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Und weil Frau Hanuschik aus den positiven Ergebnissen ihrer Arbeit zehrt, wird sie nicht müde weiterzumachen - mit und vor allem dank der Unterstützung zahlreicher Spender und Helfer.

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